AEB: Zeitwertkonto als Generationenmodell
Shownotes
AEB: Zeitwertkonto als Generationenmodell** n dieser Episode spricht Dr. Thomas Haßlöcher mit Teresa, Isabella und Thaer von der AEB SE in Stuttgart über die Einführung und gelebte Praxis ihres Zeitwertkontos. AEB zeigt eindrucksvoll, wie ein Vorsorgemodell für alle Generationen Mehrwert schafft – von jungen Mitarbeitenden über Berufstätige mit Pflege- oder Familienaufgaben bis hin zu Kolleg:innen, die ihren gleitenden Übergang in den Ruhestand planen.
Gemeinsam beleuchten wir:
- warum AEB das Zeitwertkonto eingeführt hat
- welche Rolle HR, Payroll und Betriebsrat bei der Umsetzung spielen
- wie über 170 Mitarbeitende das Modell aktiv nutzen
- wie Sabbaticals, Pflegephasen und frühere Rentenmodelle ermöglicht werden
- warum das Zeitwertkonto ein Benefit für alle Lebensphasen ist
- welche Schritte und Stakeholder für eine erfolgreiche Einführung entscheidend sind
- wie Unternehmen Wissenstransfer und Planungssicherheit stärken können
AEB kombiniert gelebte Unternehmenskultur, Offenheit und Mitgestaltung und schafft so ein Generationenmodell, das die Bedürfnisse ganz unterschiedlicher Mitarbeitender verbindet.
Für wen ist diese Episode interessant? Für HR-Teams, Geschäftsführung, Finanzverantwortliche und Betriebsräte, die moderne Vorsorge professionell und flexibel gestalten möchten.
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Transkript anzeigen
00:00:12: Sprecher 1: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast der PensExpert – heute bei der AEB SE in Stuttgart. Schön, dass wir bei euch sein dürfen. Meine Gäste sind heute drei Vertreter der AEB. Schön, dass ihr da seid.
00:00:37: Sprecher 2: Gerne, ich bin seit zweieinhalb Jahren bei der AEB in der Mitarbeiterbetreuung tätig und mittlerweile auch in der Gehaltsabrechnung.
00:00:52: Sprecher 3: Ich bin seit acht Jahren bei der AEB, arbeite in der Gehaltsabrechnung und begleite das FlexTime-Konto schon seit mehreren Jahren.
00:01:10: Sprecher 4: Ich bin seit knapp 15 Jahren bei der AEB tätig, arbeite im IT-Projektumfeld und bin außerdem Betriebsratsmitglied. Ich habe die Einführung des FlexTime-Kontos von Beginn an begleitet.
00:01:53: Sprecher 2: Die AEB entwickelt und vertreibt Softwarelösungen. Besonders zeichnet uns unsere offene Unternehmenskultur aus. Wir haben einen eigenen Wertekanon, den „Common Ground“, und entwickeln diesen kontinuierlich weiter.
00:02:52: Sprecher 4: Ich habe das starke Wachstum der AEB miterlebt. Von rund 350 Mitarbeitenden 2011 sind wir inzwischen bei rund 800. Wir verstehen uns nicht nur als Arbeitgeber, sondern als Raumgeber – mit viel Vertrauen, flachen Hierarchien und Eigenverantwortung.
00:04:08: Sprecher 3: Flexibilität ist bei uns essenziell. Unterschiedliche Generationen haben unterschiedliche Bedürfnisse – Sabbatical, Pflegezeiten, Vorruhestand. Das FlexTime-Modell ermöglicht genau diese individuellen Lösungen und wird von uns in der Abrechnung professionell umgesetzt.
00:05:51: Sprecher 3: Der Ursprung des Zeitwertkontos lag im Wunsch älterer Mitarbeitender nach Altersteilzeit. Gleichzeitig wollten jüngere Mitarbeitende Sabbaticals nutzen. So entstand das FlexTime-Modell, das inzwischen von rund 170 Personen genutzt wird.
00:07:12: Sprecher 2: Mit Blick auf die Zukunft denken wir auch an den Wissenstransfer älterer Kolleginnen und Kollegen. Über das FlexTime-Konto lassen sich Modelle wie Teilzeit mit Lohnausgleich bis zur Rente realisieren.
00:08:15: Sprecher 4: Am häufigsten wird das Modell für Sabbaticals oder für einen vorgezogenen Ruhestand genutzt. Es schafft echte Optionen für unterschiedliche Lebensphasen.
00:09:12: Sprecher 4: Gerade für jüngere Generationen sind solche Modelle wichtig. Sie ermöglichen längere Erwerbsbiografien mit bewusst gesetzten Auszeiten.
00:09:57: Sprecher 2: Die Einführung erforderte viele Schritte: rechtliche Prüfung, Abstimmung mit Geschäftsleitung und Betriebsrat, Kommunikation mit Mitarbeitenden, Infoveranstaltungen sowie Anpassungen im Payroll-Prozess und in internen Systemen.
00:12:04: Sprecher 4: Mein Rat an Unternehmen: Sprecht offen mit euren Mitarbeitenden, fragt nach Bedürfnissen und informiert transparent. Ein Zeitwertkonto schafft echten Mehrwert – für Sabbaticals, Vorruhestand oder individuelle Lebensphasen.
00:14:54: Sprecher 4: Auch persönlich sehe ich den Mehrwert. Mit Familie und kleinen Kindern verändert sich der Blick auf Zeit. Das Modell gibt mir die Möglichkeit, perspektivisch mehr gemeinsame Zeit zu schaffen und nicht bis 67 durchgehend arbeiten zu müssen.
00:16:18: Sprecher 1: Vielen Dank an alle Beteiligten für die offenen Einblicke in das AEB FlexTime-Modell. Wir hoffen, es waren wertvolle Impulse für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer dabei. Bis zum nächsten Mal.
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