Altersteilzeit im Realitätscheck: Teuer, beliebt – aber noch sinnvoll für Unternehmen?
Shownotes
Altersteilzeit im Realitätscheck: Teuer, beliebt – aber noch sinnvoll für Unternehmen?
Altersteilzeit ist für viele Unternehmen nach wie vor ein etabliertes Instrument, um den Übergang in den Ruhestand zu gestalten. Doch in der Praxis zeigt sich: Das Modell bringt nicht nur Vorteile, sondern auch erhebliche Herausforderungen mit sich – insbesondere bei Kosten, Personalplanung und langfristiger Strategie.
In dieser Episode sprechen Annalena und Dr. Thomas Haßlöcher darüber, wie Altersteilzeit wirklich funktioniert, welche Modelle (Blockmodell und Gleichverteilung) zum Einsatz kommen und warum sie trotz fehlender staatlicher Förderung weiterhin stark nachgefragt wird.
Du erfährst außerdem, warum Altersteilzeit heute oft eher ein taktisches als strategisches Instrument ist – und welche Risiken Unternehmen unbedingt berücksichtigen sollten: von der Finanzierung über die Kommunikation bis hin zur gesetzlich vorgeschriebenen Insolvenzsicherung.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage: 👉 Welche Alternativen gibt es zur Altersteilzeit?
Hier kommen moderne Lösungen wie Zeitwertkonten und Treuhandmodelle (CTA) ins Spiel, die Unternehmen deutlich mehr Flexibilität und Planungssicherheit bieten.
Das nimmst du aus der Folge mit
- Wie Altersteilzeit funktioniert und welche Modelle es gibt
- Warum Altersteilzeit für Unternehmen oft hohe Kosten verursacht
- Welche Auswirkungen auf Motivation und Personalstrategie entstehen
- Welche rechtlichen Anforderungen (z. B. Insolvenzsicherung) beachtet werden müssen
- Warum Zeitwertkonten (Wertguthaben nach SGB IV) als moderne Alternative gelten
- Wie du den Rentenübergang in deinem Unternehmen langfristig besser gestalten kannst
Vertiefung: Altersteilzeit strategisch umsetzen
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Dort erfährst du unter anderem:
- wie Altersteilzeit über ein Treuhandmodell (CTA) abgesichert wird
- welche Rolle die Insolvenzsicherung spielt
- wie du Risiken für Unternehmen und Mitarbeitende minimierst
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Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen bei heute flexibel morgen abgesichert.
00:00:02: Der Podcast für betriebliche Vorsorge-Lösungen, kompakte Infos spannender Einblicke und die Trends von morgen – alles rund um Zeitwettkonten und betrieblicher Altersvorsorge!
00:00:13: Der Übergang in den Ruhestand wird für viele Unternehmen zur strategischen Aufgabe Fachkräfte halten, Wissen sichern und trotzdem flexible Ausstiege ermöglichen.
00:00:21: Die Altastahlzeit ist aber ein bekanntes Instrument.
00:00:24: Gemeinsam mit Dr.
00:00:25: Thomas Hasslöcher schauen wir uns heute an, was hinter der Alterszeitzeit wirklich steckt, welche Chancen sie bietet und wo in der Praxis die größten Stolperstanden liegen?
00:00:39: Gute Frage.
00:00:39: Ich hätte auch nicht gedacht, dass man im Jahr zwanzig fünfundzwanzig nochmal über die ATZ in der Form spricht.
00:00:45: Erstmal schön, dass ich wieder da sein darf.
00:00:47: und zum zweiten ist ein Instrument zum Übergang in die Rente das insbesondere in der Industrieautomotive beispielsweise sehr gerne angewandt wird und bedeutet, dass Man Menschen die Möglichkeit eröffnet bezahlt früher zu Hause zu bleiben vor der Rente.
00:01:04: und da gibt es verschiedene Varianten, wie man so ein Instrument einsetzt.
00:01:08: Wieso sage ich das ist quasi im Jahr eigentlich gar nicht mehr hätte sein dürfen?
00:01:12: Wir alle reden vom Fachkräftemangel und trotzdem schicken wir Menschen nach Hause und darüber hinaus ist eine Altersteilzeit die heute existiert gar nicht gefördert.
00:01:21: Vor Jahren bis zum Jahrhundert wurde sie sogar noch finanziell von der Bundesagentur gefördert und heute ist sie nicht mehr gefördert.
00:01:27: Und dennoch beliebt er denn je, was mich quasi echt ein bisschen überrascht.
00:01:31: aber tatsächlich manche Überraschungen kommt unverhofft und so ist es bei der Alterszeit Zeit.
00:01:37: Das stimmt das bekommen wir auch immer mehr mit hier bei uns.
00:01:39: auch die Anfragen häufen sich bezüglich altersteilzeit.
00:01:42: Du hast es gerade gesagt, es gibt unterschiedliche Modelle wie die Alterszeitzeit umgesetzt werden kann.
00:01:47: Welche Modelle gibt es denn und wie unterscheiden sie sich in der Praxis?
00:01:50: Ja also wir haben erstens ein Gesetz das alters Teilzeitgesetz.
00:01:53: dort sind diese Modelle auch dokumentiert und grob kann man sagen es gibt zwei bewährte Modelle von denen eines sehr überproportional gut benutzt wird.
00:02:02: dass ist das Blockmodell und das andere ist so genannte gleich Verteilungsmodell.
00:02:06: Das gleiche Verteilungsmodell bedeutet, dass ich die Altersteilzeit wie eine Teilzeit verwende.
00:02:11: Also ich arbeite sozusagen auf Teilzeit.
00:02:13: durchgängig ... ist nicht so gerne genommen, weil man an sich in der Alterszeit die Menschen recht schnell... ...in eine Passivphase als in eine Freistellungsphase bringen möchte.
00:02:22: Und deshalb ist dieses sogenannte Blockmodell das beliebtere Instrument.
00:02:26: Bei dem Blockmodelt kann man sich das so vorstellen.
00:02:28: ich teile die Jahre, in denen ich die Altersteilzeit umsetzen will durch zwei beispielsweise sechs Jahre Altersteilszeit von denen ich drei Jahre voll arbeite und die anderen drei Jahre zu Hause bleibe.
00:02:39: In den gesamten sechs Jahren bekomme ich die Hälfte meines Lohns Und das ist mal die Basis der Altersteilzeit, diese Verteilung von Gehalt aber verblockte Arbeitszeit.
00:02:51: Am Ende und das ist die Besonderheit warum es heute noch attraktiv für viele muss dieser Altersteilszeit aufgestockt werden weil fünfzig Prozent Lohn über diese sechs Jahre für viele zu wenig ist.
00:03:01: und deshalb hat der Gesetzgeber gesagt Du musst als Arbeitgeber diese Gehaltszahlung aufstocken um mindestens zwanzig Prozent des Bruttos vom Vollzeit und auf achtzig Prozent des ursprünglichen Vollzeitgehalts bei der Rentenversicherung.
00:03:14: Und das führt dazu, dass die Alltagszeit bei vielen sehr beliebt ist weil du Zuschüsse bekommst andererseits bei den Unternehmen an sich sehr unbeliebt ist, weil es sehr teuer.
00:03:24: Also das ist ein Modell, dass wirklich viel Geld kostet und deshalb oft in Unternehmen zurückhaltend angewandt wird.
00:03:30: Und gerade im Automotive-Bereich aber derzeit groß in Mode ist.
00:03:34: Ja jetzt bist du auf jeden Fall schon auch in die richtige Richtung gegangen mit deiner Antwort.
00:03:38: Du hast ja zu Beginn auch gesagt Alterszeit wird ja vor allem auch verwendet um Menschen früher in die Rente zu schicken?
00:03:44: Was sind denn deiner Meinung nach typische Herausforderungen, die Unternehmen haben wenn sie die Alltagszeit nutzen möchten?
00:03:50: Ja also eins ist tatsächlich der Kostenfaktor.
00:03:52: Ich muss es budgetieren, weil normalerweise gehe ich zumindest davon aus als Arbeitgeber plane ich meinen Menschen anhand von Gehalt, Sonderzahlung etc.
00:03:59: und jetzt plötzlich kommt noch so ein Budget dazu um jemanden früher nach Hause zu schicken.
00:04:03: Also man muss es budgetieren und grob kann man sagen eine Alltagszeit kostet zwischen einen meistens sogar zwei Jahresgehältern pro Person was sehr teuer ist.
00:04:13: Der zweite Faktor, der meiner Meinung nach oft unterschätzt wird ist die Wirkung der Altersteizeit.
00:04:17: Also personalpolitisch und das Unternehmen macht mit vielleicht vier Prozent der Belegschaft Altersteizheit.
00:04:22: Das ist oft so eine Tarifregelung aber es würden gerne viel mehr wie Alterszeit nutzen.
00:04:27: Die, die keine ATZ bekommen werden natürlich beim Unternehmer bleiben und sich die Frage stellen warum sollte ich jetzt noch Gas geben?
00:04:34: andere gehen ja Ich muss hierbleiben dass Es nicht motivierend und darüber hinaus sind all die anderen die jünger sind quasi auch negativ betroffen, weil für die ist ja kein Geld dann da.
00:04:44: Im Zweifel für andere Benefits und deshalb finde ich ist die ATZ ein sehr schwieriges Instrument was personalpolitisch eben sehr gut geplant werden muss.
00:04:54: Dass du vollkommen recht.
00:04:55: die Kommunikation is in jedem Fall schwierig gerade eben für die Leute die dann keine Alterszeitzeit bekommen.
00:05:00: wo entstehen denn aus deiner Sicht die größten Planungsrisiken?
00:05:06: Also einmal das genannt Personalpolitische.
00:05:08: Die richtigen Menschen in der Sozialauswahl oder persönlich zu finden, die das dann auch bekommen und wie man anderen erklärt dass sie es nicht bekommen.
00:05:15: also die Perspektive muss man da bieten.
00:05:17: was ist nach der Altersteilzeit?
00:05:19: Das zweite ist die Umsetzung operativ.
00:05:21: ich muss im Lohnabrechnungssystem die sogenannten Lohnarten anlegen die man braucht und ich brauche und das unterschätzen auch viele den Insolvenzschutz.
00:05:29: Also acht A als Teilzeitgesetz verlangt ja, dass man eben entsprechend Insolvenzsicherung betreibt für die nicht ausgezahlten Endgeldbestandteile.
00:05:35: Und jetzt kommt der besondere Punkt auch die Arbeitgeberanteile Sozialversicherungen.
00:05:39: und manche Unternehmen machen sich leicht wir sichern Ja Wir machen ja viel Insolventschutz und die sagen mir dann einfach na uns wir gehen nie pleite wir werden ewig existieren.
00:05:48: Plus, wenn es dann eben mal schief geht hat man dahinter auch oft eine persönliche Haftung von Organen und ich finde das auch nicht fair gegenüber denjenigen die die ATZ machen auf Endgeld verzichten für später denen den Insolvenzschutz vorzuenthalten.
00:06:00: Weil der ist essenziell und der Gesetzgeber wünscht es auch und deshalb sollte man ihn auch umsetzen zum Aller heute gar nicht mehr.
00:06:06: viel kostet also operative Umsetzung ein großes Thema technisch in der Lohnabrechnung Insolvensicherung und kommunikativ, personalpolitisch.
00:06:14: Wie setze ich dort an damit die Menschen auch motiviert bleiben, die bei mir weiterhin am Zeil ziehen sollen?
00:06:20: Ja vielen Dank dir!
00:06:21: Jetzt haben wir viel negativ über die Alterszeit sehr gesprochen.
00:06:24: Welche Vorteile kann denn die Alterzeit bringen wenn Unternehmen sich strategisch in der Personalplanung einsetzen?
00:06:30: Also ATZ und Strategie... Hast du gerade jetzt so angesprochen, würde ich eher sagen ATZ und Taktisch.
00:06:36: Ein strategisches Instrument ist die Alltagszeit in meinen Augen nicht mehr weil sie A nicht mehr gefördert wird und B es bessere Lösungen gibt als die Alltag Zeit.
00:06:43: aber sie ist taktisch wertvoll weil man jetzt der Industrie aktuell spürt.
00:06:47: wir haben Personal Anpassung Szenarien Wir haben eine veränderte Industrie gerade im Automotive Und dort braucht man oft Lösungen bei denen die Menschen schnell quasi aus dem Unternehmen gebracht werden können, aber eben sozial verträglich.
00:06:59: Und da ist die ATZ das Mittel der Wahl.
00:07:02: Die ATZ ist ein sehr schnelles Personal-Anpassungsinstrument, dass den Menschen soziale Sicherheit bietet auf relativ hoher Kostenbasis muss man halt sagen und insofern glaube ich würde die AT Z schon noch ein paar Jahre so bleiben wie sie ist als Anpassungsinstrument gerade auch für Gewerkschaften sehr wichtig.
00:07:18: Aber wenn man auf fünf und zehn und fünfzehn Jahre blickt, werden wir es uns nicht kaum noch leisten können die ATZ zu leben.
00:07:25: Weil auch dort die Kostensituation halt immer schwieriger wird für die Unternehmen.
00:07:28: also braucht man Perspektivlösung Und die können eben anders aussehen als die Alterszeit Zeit.
00:07:33: Ja, das sollten Unternehmen auf jeden Fall im Kopf haben.
00:07:35: Wenn sie eine Alterszeitzeit umsetzen... Es gibt ja auch vom Gesetzgeber klare Grenzen.
00:07:40: Wo haben denn Unternehmen überhaupt Gestaltungsspielräume?
00:07:42: Was die ATZ angeht?
00:07:43: Also ganz interessanter Punkt tatsächlich.
00:07:45: ATZ-Altersteilzeitgesetz regelt eben dass du mindestens fünfundfünfzig Jahre sein musst bevor du sowas bekommen darfst gewisse Voraussetzungen sozialversicherungsrechtlich erfüllen musst.
00:07:54: und jetzt kommt ein punkt der tatsächlich viele überrascht Eine ATZ gerade im Blockmodell darf nur dann länger als drei Jahre in Summe sein, wenn ich eine Tarifbindung oder eine Tariffnähe zum jeweiligen Tarifvertrag habe.
00:08:09: Das ist so ein gewisserweise gewerkschaftsgetriebene Dokumentationen im Gesetz.
00:08:13: Das heißt also bin ich ein Unternehmen das nicht tarifgebunden ist auch keine Tarifanwände.
00:08:19: Darf ich eigentlich die Altersteilzeit nicht länger machen als drei jahre in Summen?
00:08:22: Also anderthalb Jahre arbeiten, anderthhalb Jahre frei!
00:08:25: Bin ich tarifgebunden, habe ich viel mehr Flexibilität.
00:08:27: Da kann ich auch sechs Jahre oder sogar acht Jahre machen und das müssen Unternehmen wissen weil sonst die Gefahr besteht dass diese Aufstockungsleistung und sonstige Vorteile gar nicht wirken.
00:08:38: wenn man sich außerhalb der gesetzlichen Anforderungen bewegt ist oft ein Thema mit dem wir uns mit Mittelstandsunternehmen beschäftigen müssen
00:08:45: auf jeden Fall wichtig zu wissen Wenn jetzt ein Unternehmen vor der Entscheidung steht, Alterszeitzeit oder vielleicht auch andere moderne Ansätze wie zum Beispiel das Zeitwettkonto.
00:08:54: Wie siehst du es im Vergleich?
00:08:55: Was würdest du dem Menschen empfehlen?
00:08:57: Also tatsächlich ist die Altersteitszeit, wie schon sagte, eher ein taktisches Mittel um kurzfristige Engpässe zu lösen oder Perspektiven für Mitarbeiter kurzfristiger Art zu bieten.
00:09:05: Wenn ich längerfristig schaue und das merken wir im Markt auch aktuell wollen wir natürlich Modelle, die allen helfen also die allen die Flexibilität des Renteneintritts geben und die allen vielleicht auch ein bisschen Flexibilitet in der Zeit davor geben.
00:09:17: Und deshalb ist es Zeitwertkonto, also die Wertguthaben nach Soziagesetzbuch vier Aus meiner Sicht das attraktivere Modell, weil es eben A Perspektive bietet auch für die bleiben und B Die gleichen Effekte erzielen kann wie eine ATZ.
00:09:32: Deshalb wenn man sich das gesetzgeberisch anschaut ist das Wertguthaben nach Sozialgesetz Bufir also Zeitwettkonto die Basis Und die Alterszeitzeit ist dort eine besondere Lösung.
00:09:41: deshalb auch im Altersteilzeit Gesetz geregelt.
00:09:44: und insofern würde ich immer präferieren dass Wenn man eine AT Z hat Kann man sie gerne weiterführen.
00:09:49: wenn man noch keine AT z hat würde ich vorsichtig sein, ob ich sie tatsächlich einführe.
00:09:53: Weil wenn einmal das Modell steht ist die Gefahr groß dass Generationen für Generation von Beschäftigten weiter in der ATZ bleiben wollen und deshalb wäre die Perspektive vielleicht ein Tick neuer.
00:10:04: zu denken
00:10:05: Da hattest du ja auch vorhin angesprochen, dass die Altersteilzeit bekommen ihr auch nicht alle und gerade auch Jüngere profitieren ja von der Alter-Zeit gar nicht.
00:10:11: Heißt da wären Zeitweltkonto in jedem Fall auch sinnvoller?
00:10:13: Genau!
00:10:14: Also ich traue uns beide an,
00:10:15: ne?!
00:10:15: Ich bekomme dann vielleicht eine Altersteilszeit... Du als junger Mensch denkst dir was ist mit mir in zwanzig Jahren?
00:10:19: und der Arbeitgeber sagt puh mal gucken Das Mal gucken und auf Sicht fahren ist natürlich brandgefährlich weil wenn du in einem Alter dann bist irgendwann und denn gibt es keine Artizett mehr und du hattess nicht die Gelegenheit über das Wertkonto Vermögen aufzubauen, stehst du mit leeren Händen da.
00:10:33: Und deshalb glaube ich wäre es fair und auch richtig, auch personalpolitisch wertvoll sich früh mit solchen Systemen wie dem Wertkontor zu beschäftigen wenn man über Vorruhstände unter anderem auch nachdenkt.
00:10:43: Ja
00:10:44: jetzt noch konkret eine letzte Frage zum Abschluss was sollten HR und Geschäftsführungen aus deiner Sicht unbedingt bedenken bevor sie in der Alltagszeit einführen oder erweitern?
00:10:53: Also tatsächlich dieses taktische Element, was will ich mit der ATZ erreichen?
00:10:56: Wie lange will ich sie denn noch bei mir haben?
00:10:59: weil irgendwann wird der Punkt kommen an dem man sagt jetzt ist Schluss und den sollte man planen um vor allem auch über Anschlusslösungen nachdenken.
00:11:05: Weil eines ist auch klar wenn die Baby Boomer jetzt eine ATZ bekommen heißt es nicht nach den Baby Boomern wird keiner mehr ATZ brauchen.
00:11:11: Das wird immer so sein.
00:11:12: Wir werden immer Flexibilität brauchen im Ruhestand oder für den Vorruhestand und deshalb ist es wichtig, langefristig zu planen.
00:11:19: Und deshalb ist meiner Empfehlung an Unternehmen personalpolitisch Schritt eins taktisch ATZ, Schritt zwei was gibt das für eine Alternativvariante?
00:11:27: Wertkonto sich anschauen oder gleich mit Wertkontor anfangen?
00:11:30: Mit Zuschüssen kann man ja auch kurzfristige Freistellungen organisieren Und finanzpolitisch sich eben überlegen, wie setze ich den Insolvenzschutz um?
00:11:38: Wie betreibe ich die Rückdeckung damit dieses Modell auch in der Bilanz und auch gegenüber Betriebsprüfer nicht negativ auffällt.
00:11:44: Also diese beiden Elemente finanz- und personalpolitisch auf jeden Fall bedenken und entsprechend danach handeln.
00:11:51: Super!
00:11:52: Vielen lieben Dank Thomas für die Beantwortung der Fragen und auch dank an alle, die heute zugehört haben.
00:11:56: Vielen Dank hat Spaß gemacht wie immer und hoffentlich auf bald.
00:11:59: Tschüss Das war heute flexibel morgen abgesichert, der Podcast für betriebliche Vorsorge-Lösungen.
00:12:05: Besuchen
00:12:05: Sie uns auf www.penzexpert.de für weitere Informationen und spannende Einblicke.
00:12:10: Bis zum nächsten Mal!
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